Bewusstsein ist kein Spiegel der Realität – sondern ihre Konstruktion.
In diesem philosophisch-neurowissenschaftlichen Werk untersucht Dominik Wörner die fundamentale Frage, wie unser Gehirn Wirklichkeit erschafft. Warum erscheint uns die Welt stabil, objektiv und selbstverständlich, obwohl Wahrnehmung in Wahrheit ein hochkomplexer Interpretationsprozess ist? Warum fühlt sich Schmerz real an, obwohl er im Gehirn entsteht? Warum erleben wir Farben, Zeit, Identität und ein "Ich", obwohl all diese Phänomene möglicherweise Konstruktionen des Bewusstseins sind?
Zwischen moderner Neurowissenschaft, Philosophie des Geistes, Wahrnehmungspsychologie und existenzieller Reflexion führt dieses Buch tief in die Architektur des menschlichen Erlebens. Es beleuchtet das Hard Problem des Bewusstseins, die Idee des Gehirns als Vorhersagemaschine, optische Illusionen, den blinden Fleck der Wahrnehmung, philosophische Zombies, künstliche Intelligenz und die Frage, ob Realität überhaupt unabhängig von unserem Geist erfahrbar ist.
Dabei verbindet das Buch wissenschaftliche Präzision mit einer zugänglichen, atmosphärischen Sprache und nimmt den Leser mit auf eine Reise an die Grenzen dessen, was wir über uns selbst wissen können.
Ein Werk über Wahrnehmung, Bewusstsein, Illusion, Identität und die vielleicht größte Frage überhaupt:
Warum fühlt sich Existenz nach etwas an?
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