Die Geschichte eines Sommers vierzehn Jahre nach dem Krieg
Flensburg, 1959. Gustav Hasse, Pianist in einer Swing-und-Rock-'n'-Roll-Schülerband, verbringt die Sommerferien auf einem Campingplatz an der Geltinger Bucht. In Gedanken ist er bei Johanna, der Tochter einer aus Ostpreußen stammenden Miederwarenverkäuferin. Wenn da bloß die Ohrfeige nicht wäre, die er ihr aus Eifersucht gegeben hat. Er fühlt sich schuldig, doch was ist das für ihn - Schuld? Sein Kunstlehrer ist der Maler Gerhard Fritz Hensel, dessen Schwester Hedwig mit dem Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß verheiratet war; das weiß damals nur keiner. Mehr und mehr geht Gustav den ungeheuerlichen großen und kleinen Dingen auf den Grund. Ein Roman über Liebe, Schuld und allmähliches Begreifen, erzählt mit lakonischer Poesie.
»Missfeldts klarblickende Liebe zur Landschaft weiß nichts von Idylle, wie sie überhaupt niemals nur Landschaft, sondern ohne ihre Bewohner und ihre Geschichte nicht zu denken ist.« Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ein hinreißender Erzähler.« Dirk Knipphals, die tageszeitung
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